Wanderclub Naturfreunde 1920 Rückingen e.V., Erlensee

Wandern hält fit

Schneewanderung am 17. Februar 2013



Abfahrt für die 2. Planwanderung, die Schneewanderung in der Rhön, war am Sonntag, den 17. Februar 2013 um 11:00 Uhr an der Bushaltestelle am alten Rathaus in Rückingen. Am neuen Rathaus wurden die restlichen Wanderer eingeladen und wir fuhren auf die A66 Richtung Fulda. In Gelnhausen-Ost verließen wir die Autobahn und holten in Wirtheim Anni und Karl-Hans, Margarete, Christa und Werner ab. Weiter ging es auf der A66 bis Neuhof.

Nun verließen wir die Autobahn wieder und über Bundesstraße fuhren wir nach Gersfeld-Hettenhausen, das wir gegen 12:25 Uhr erreichten. 

Hier begann unsere Wanderung über geräumte Wege. Nach ca. 3 km waren wir in Altenfeld angelangt, wo der Bus auf uns wartete.

Traditionsgemäß wurde die Glühweinpause eingelegt und wir ließen uns den selbst gebackenen Kuchen und den Glühwein munden.

Gegen 14:00 Uhr marschierten wir weiter auf geräumten Wegen an den Bahngleisen entlang zum Bahnhof Gersfeld, wo wir gegen 15:45 Uhr eintrafen.

Die Nichtwanderer hatten es sich im "Cafe Gersfeld" bei Kaffee und Kuchen gemütlich gemacht und wir mussten einige Minuten auf sie warten.

Dann ging es mit dem Bus wieder zurück nach Hettenhausen in den "Landgasthof St. Georg", wo wir unsere Schlußrast einlegten.

Die Bedienung war freundlich, das Essen schmackhaft und preiswert.

Gegen 19:15 Uhr traten wir die Heimfahrt an.

Überall von den Berghängen leuchteten uns die Hutzelfeuer entgegen, die den Winter austreiben sollen.

In Wirtheim verließen uns Anni und Karl-Hans, Margarete, Christa und Werner wieder und Erich fuhr uns problemlos nach Erlensee, das wir gegen 20:30 Uhr erreichten.

Die Wanderung betrug ca. 8 km und war sehr schön.

Wir bedanken uns bei unseren Wanderführern Jutta und Horst Keim.




HUTZELFEUER


aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Das Abbrennen von Hutzelfeuern ist eine regionale Variante der Winterverbrennung in Mittel-, Ost- und Nordhessen und in Thüringen mit Schwerpunkt in der Rhön. Üblicher Termin ist der Hutzelsonntag, der erste Sonntag der Fastenzeit, örtliche Abweichungen sind aber möglich.


Der Begriff Hutzelfeuer leitet sich von den Hutzeln ab, einer regionalen Bezeichnung für gedörrte Birnen und Zwetschgen, die traditionell an diesem Tag gegessen werden. ebenso werden Hutzelkräppel zubereitet. Am Tag des Hutzelfeuers ziehen die Jugendlichen durch das Dorf und sammeln Hutzelkräppel oder Geld, am Abend wird das Hutzelfeuer angezündet. Das Feuer soo den durch die Hutzelpuppe (auch Huutzelhexe oder Hutzelmann genannt) symbolisierten Winter vertreiben.


Das Hutzelfeuer wird meist von Vereinen aufgebaut, beispielsweise Jugendfeuerwehren oder Sportvereinen. Zum Aufbau des Hutzelfeuers werden Ende Januar die alten Weihnachtsbäume eingesammelt und zusammen mit weiterem Gestrüpp und Ästen aufgeschichtet. Dazu wird meist ein Grundgerüst aus dicken Stämmen gebaut (der sogenannte Bock). In der Mitte befindet sich ein Trichter aus dünneren Stämmen.


Teilweise entbrennt zwischen benachbarten Orten ein Wettstreit um den größten Haufen, wobei es gelegentlich dazu kommt, dass der jeweils andere Haufen schon vor dem Hutzelsonntag heimlich angesteckt wird. Um das zu verhindern, werden häufig Nachtwachen am eigenen Haufen gebildet.


Bis 1919 war diese Tradition lange Zeit kirchlich verboten, da nach dem langen Winter und der Fastnacht weiter Ausschweifungen in der Fastenzeit befürchtet wurden. In Bischofsheim wird der "Fackelsonntag" am 3. Fastensonntag gefeiert.



DIE HUTZELFEUER BRENNEN


Sie erhellen den dunklen Himmel - und sie sollen den Winter vertreiben:

Überall in der Region sind am Wochenende Hutzelfeuer angezündet worden.


Das Hutzelfeuer ist aus der Tradition heraus entstanden, den Winter zu vertreiben. Denn in dieser zeit gab es wenig zu essen und kaum Möglichkeiten, zu heizen. in den aufgeschichteten Bergen aus Ästen und Gestrüpp sind auch die alten Weihnachtsbäume der Vormonate zu finden, die Feuer- und Jugendwehren vorher eingesammelt haben. Oftmals sind die Hutzelhaufen auch von einer Strohpuppe gekrönt. Diese Hutzelhexe symbolisiert den Winter.


Früher kümmerten sich die Kinder der Region um den Aufbau des Holzhaufens. Vor dem Abbrennen sangen die dann an vielen Haustüren das "Hutzellied". Als Belohnung bekamen sie sogenannte "Hutzeln" - also gedörrtes Obst wie Birnen oder zwetschgen. Wegen dieses Brauchs entstand der Begriff "Hutzelfeuer".


Die Wanderung beginnt

Glühweinpause

Die Fulda bei Gersfeld