Wanderclub Naturfreunde 1920 Rückingen e.V., Erlensee

Wandern hält fit

Themenführung Gelnhausen am 16. März 2014


Treffpunkt für die 3. Planwanderung war um 13:00 Uhr auf dem Parkplatz der Stadthalle Gelnhausen. Von hier aus sind wir gemeinsam zum Obermarkt gewandert und haben auf die Stadtführer gewartet. Das Wetter war kalt, trüb und wolkig, aber trocken. Gegen 14:00 Uhr kam "Hannes aus Lohhaapte", wollte seine Schwester nach Hause holen, damit sie "heiert", bevor sie alt und schrumpelig wird.

Er bewunderte die Damen in der Gruppe und versuchte mit ihnen anzubandeln als "seine Schwester Marie" auftauchte. Nach längerer Diskussion ging es gemeinsam durch die Holzgasse zum Inneren Holztor. Hier sollte Hannes Torwächter werden, was ihm aber zu kalt und zu nass erschien. Weiter ging es zum Stadtbrunnen, aber auch Brunnenwächter wollter er nicht werden, das war ihm zu viel Verantwortung.

Im Hospital waren ihm zu viele kranke Leute, mit denen er nichts anfangen konnte. Die nächste Station war der Müller. Er hatte drei Töchter, eine davon noch ledig . Aber auch hier konnte er sich nicht entschließen zu arbeiten. Das Säckeschleppen war ihm zu schwer.

Zur Stärkung für die weitere Tour gab es hier Wasser und Wein, Brot und Dip.

Nun war die Besichtigung der Marienkirche dran. Wir bekamen Informationen über den Bau der Marienkirche, die zwischen 1170 und 1250 entstand. Aus einer kleinen einschiffigen Kirche wuchs in fünf Bauabschnitten das "Kronjuwel Gottes", das Wahrzeichen der Stadt. Die verschiedenen Baumeister haben es verstanden, den Gelnhäuser Sandstein zu einem architektonischen Wunderwerk zusammen zu fügen. In den Westteilen dominiert die Romanik, während im Querhaus und ion den Ostteilen starke gotische Einflüsse zu erkennen sind.

Die Darstellung im Innern der Kirche -Das jüngste Gericht- gilt international als einzigartiges Kunstwerk. Die spätmittelalterlichen Altäre, allen voran der Hochaltar, zählen zu den wichtigsten Kunstschätze der Marienkirche.

Beim Abschied verriet uns Marie, dass ihr das "Badehaus" gehört, da wollte Hannes dann mit ihr zusammen arbeiten.

Die Führung brachte uns das mittelalterliche Leben in Gelnhausen etwas näher.

Zur Schlußrast gingen wir gemeinsam über den Untermarkt zur Gaststätte "zur Post". Hier sahen wir noch das "Gotische Haus". Es handelt sich um ein Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert und gilt als eines der ältesten Häuser Hessens.

Das Essen war schmackhaft und gut und das Lokal gemütlich.

Wir danken Anni und Karl Hans für die Organisation.


 


Hannes aus Lohaapte



Das Holztor



Gasthaus "Zum Löwen"

Eine der ältesten Gaststätten Deutschlands.

Erstmals urkundlich erwähnt 1506 (durch Dr. Johannes Faustus).

Seit 1639 im Familienbesitz.




In der Marienkirche


Das gotische Haus